Provinz Girona

 

531601_original_R_by_Waldili_pixelio.deDie Provinz Girona ist die flächenmäßig kleinste der spanischen autonomen Region Katalonien und zugleich die nordöstlichste. Auf einer Fläche von 5.910km² leben rund 761.632 Einwohner, wobei die Bevölkerungsdichte bei 128,87 Einwohner/km² liegt. Girona grenzt an das Mittelmeer, Frankreich und die katalanischen Provinzen Lleida und Barcelona.

Handelt es sich auch um die kleinste Provinz, kann Girona einiges bieten. Grob lässt sie sich in drei Regionen unterteilen:

• Costa Brava (Küste)
• Innenland
• Pyrenäen von Girona

original_R_by_WaldiliDie einzelnen Regionen weisen charakterlich unterschiedlichste Züge auf. Beliebteste Urlaubsregion ist die Costa Brava – insbesondere in den Sommermonaten locken die kilometerlangen Sandstrände und felsigen Buchten, die gemeinsam eine paradiesische Urlaubskulisse abgeben. Entlang der Costa Brava gibt es mehrere beliebte Urlaubsorte, die mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwarten. Hotels sind zwar ausreichend vorhanden, gefragt sind aber auch die komfortablen Ferienwohnungen mit idyllischer Lage. Das Landesinnere der Provinz ist atemberaubend – was unweigerlich der Landschaft zuzuschreiben ist.

Im Norden Spaniens sorgt das Klima für einen äußerst fruchtbaren Boden, weswegen Sie überall üppige Felder mit Gemüse, Obst und Sonnenblumen erblicken. Die Pyrenäen von Girona sind vorrangig für naturverbundene Menschen eine tolle Urlaubsregion, die mit spektakulären Wanderwegen, Kletterwänden und Bergen begeistert. Die Provinz bietet nicht nur ländliche Gegenden, sondern auch Sonne, Strand und Meer. Überdies finden sich hier gerne Snowboarder und Skifahrer ein – ebenso Bergsteiger, Kletterer und Wanderer. Ein echtes Mekka für leidenschaftliche Sportler.

Kultur in der Provinz Girona

Kulturell betrachtet bewegt sich die Provinz Girona auf höchstem Niveau. Wandeln Sie auf den Spuren der Geschichte und lassen Sie sich fesseln. Bestaunen Sie die Überreste aus iberischen Dörfern oder besuchen Sie direkt mittelalterliche Dörfer in der Region, die überraschend gut erhalten sind. Ausgrabungen aus Alt- und Jungsteinzeit und griechisch-römische Ruinen – es gibt so vieles zu unternehmen. Bis in die Steinzeit können Sie die Geschichte zurückverfolgen und darüber hinaus den Wegen der Griechen, Römern und Iberer folgen.

Blumenfest in Girona

Im Frühling (Mai) findet in Girona das Blumenfest Temps de Flors statt – ein prächtiges Fest, dem Sie bewohnen sollten. Die gesamte Stadt, mitsamt ihren gotischen und romanischen Bauwerken, putzt sich zu diesem Event heraus. Alle Innenhöfe, Balkone, Erker und Fenster erstrahlen in einer unbeschreiblichen Farbenpracht. Jede einzelne Ecke glänzt, ist mit Blumen geschmückt und macht etwas her. Das „Fest der Zeit für Blumen“ ist ein echter Touristenmagnet und es gibt tatsächlich so vieles zu entdecken. Selten ist die Gegend ein solch schöner Anblick.

Zu guter Letzt bleibt natürlich kulinarisch kein Wunsch unerfüllt, bekanntlich spielt Genuss in spanischen Gefilden eine nicht zu unterschätzende Rolle. Girona ist da gewiss keine Ausnahme. Lassen Sie sich in den vielen Restaurants und Bars verwöhnen, die es in der Innenstadt gibt – entlang der Küste warten ebenfalls zahlreiche Lokalitäten auf Ihren Besuch. Überall gibt es die Möglichkeit, lokale Spezialitäten zu kosten und sich von der spanischen Küche verwöhnen zu lassen.

Die spanische Kultur: Menschen, Beziehungen und die spanische Mentalität

Der Spanier ist per se ein geselliger Mensch. Er neigt dazu, seine Beziehungen und Kontakte gewissenhaft zu pflegen. Freude erfährt er, wenn er seine kostbare Freizeit mit den Menschen verbringen kann, die ihm am Herzen liegen. Beinahe alles wird in Spanien im Kollektiv unternommen, für Alleingänge gibt es auch viel zu wenig Freizeit. Spanier sind Herdentiere, die sich ihre Umgebung gerne so aufbauen, dass sie sich wohlfühlen. Diese Behaglichkeit empfinden sie meist nur, wenn Familie, Bekannte und Freude sich in unmittelbarer Nähe befinden. Anders als in Deutschland ist in Spanien die Familie eine Art Aushängeschild und von höchster Wichtigkeit. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist wohl nirgendwo so ausgeprägt – sie fühlen sich untereinander viel verbundener und zeigen auch bei unerfreulichen Ereignissen eine vorbehaltlose Anteilnahme. In Notlagen ist niemand auf sich selbst gestellt.

Ob Familie oder Bekannte, die meisten Südländer verbringen ihre Freizeit bevorzugt außerhalb der Wohnung und gehen liebend gerne aus. Das liegt zum einen an dem angenehmen Klima und der raren Freizeit, die es auszukosten gilt. Bis tief in die Nacht sitzt man beisammen, unterhält sich und genießt leckere Speisen – kulinarischer Genuss gehört nämlich ebenfalls zur Mentalität. Vor drei Uhr nachts öffnen die meisten Discos, Bars und Kinos ihre Türen nicht, dafür kann man allerdings bis in die frühen Morgenstunden feiern.

Die Familie als Heiligtum

Schon von Grund auf ist der Spanier ein stolzer Mensch – nicht einzig auf sein Land und sich selbst, sondern auch die Familie. Wie bei Südländern üblich, geht den Spaniern nichts über die Familie. Auf seine Familienmitglieder lässt er nichts kommen, und wenn ein Mitglied der Familie in Not ist, dann schreitet er ein. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Bereich Hilfe benötigt wird, im Zweifelsfall gibt der stolze Spanier sogar sein letztes Hemd. So richtig heimisch fühlen sich Spanier einzig im Kreise der Familie. Deshalb ist es in der spanischen Region auch keine Seltenheit, dass mehrere Generationen ein Haus bewohnen und das als größtmögliches Glück definieren.

Die Spanier und ihr Miteinander

Spanien ist ein überraschend lautes Land. Es wird lautstark gefeiert und auch ausgiebige Diskussionen gehören zur Tagesordnung. Spanier sind Genussmenschen und können überaus temperamentvoll sein. Innige Beziehungen zeichnen sich nicht einzig durch sehr tiefe Liebe aus – auch hitzige Diskussionen sind keine Seltenheit. Zuweilen kann es auch mal richtig krachen – die Versöhnung lässt aber im Normalfall nicht lange auf sich warten. Am Ende sind auch solche Ausbrüche ein Zeichen der besonderen Verbundenheit. Das Organ der Spanier ist im Übrigen etwas ausgeprägter als das der Europäer. Demzufolge sind schon ganz normale Unterhaltungen und Telefongespräche sehr viel lauter, als es der Deutsche vielleicht gewohnt ist.

Die spanische Mentalität und das Geschäftsleben

Ganz anders zeigt sich der Spanier im Geschäftsleben, da erlebt man ihn eher würdevoll und seriös. Auf den Humor verzichten sie aber auch bei geschäftlichen Verhandlungen nicht, schließlich werden Spanier weltweit für ihre offene, humorvolle und lockere Art geschätzt. Toleranz ist ebenfalls eine wichtige Charaktereigenschaft, die bei einem Geschäftsabschluss so manchen Vorteil bringt. Lösungsorientiertes Denken und Fleiß zeichnen die Spanier aus, die auch beruflich ganz genau wissen, was sie tun. Man könnte beinahe sagen, sie haben die perfekte Balance aus Gelassenheit, Seriosität und Glück gefunden.

Spanienurlaub mit Allergie

Wohin in den Urlaub mit Allergien?

HeuschnupfenRund ein Drittel der Deutschen leidet an Allergien. Allergieauslöser sind vor allem Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze oder Nahrungsmittel. Damit Sie sich im Urlaub nicht mit Heuschnupfen, Juckreiz, Asthma und Co plagen müssen, gilt es, vor Reiseantritt einiges zu beachten. Die wichtigsten Tipps zur Reiseplanung und für einen erholsamen, möglichst allergiefreien Urlaub haben wir für Sie zusammengestellt.

Wahl des Urlaubsortes: Den Pollen und Milben entfliehen

Vorab: Das perfekte allergiefreie Reiseziel gibt es leider nicht. Doch Pollenallergiker haben große Chancen den Pollen aus dem Wege zu gehen und ihnen zu entfliehen. Hauptblütezeit in Deutschland ist das Frühjahr. Es lohnt sich zu dieser Zeit Urlaub zu nehmen und einen Flug in pollenfreie Länder zu buchen. Vor Antritt jeder Reise können Sie auf http://www.polleninfo.org/ prüfen, bei welchen Urlaubszielen die jeweiligen Pollen noch nicht, nicht mehr oder gar nicht fliegen. Besonders empfehlenswert ist eine Reise ins Gebirge. Bereits ab 1500 Meter Höhe ist die Pollenbelastung deutlich geringer. Weiterer Vorteil: Auch Allergiker, die auf die Ausscheidungen von Hausstaubmilben reagieren, können im Gebirge frei durchatmen. Die kühlere und trockene Luft sorgt dafür, dass ab einer Höhe von 1500 Meter die Zahl der mikroskopisch kleinen Tiere abnimmt. Ab 1800 Meter sind Hausstaubmilben nicht mehr lebensfähig.

Reise nach Spanien: Atlantikküste bringt pollenfreien Wind

Für Pollenallergiker lohnt sich eine Reise nach Spanien in Küstennähe. Ob man frei von Beschwerden ist oder nicht, hängt stark von der vorherrschenden Windrichtung und der Pollenkonzentration ab. Ideal sind Orte, an denen der Wind überwiegend vom Meer ins Landesinnere weht. Dies ist an der gesamten spanischen Atlantikküste der Fall. Die Regionen im Vergleich:

Nördliche Atlantikküste

Die Nordküste Spaniens wird Costa Verde (Grüne Insel) genannt. Dazu zählen die Regionen: Galicien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland. Das milde und eher feuchte Klima wird vom atlantischen Ozean geprägt. Dadurch sind die Winter meist nicht sehr kalt und die Sommer nicht zu heiß. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Nordküste durch das Pflanzenwachstum sehr grün und bestens für Wanderungen geeignet.
Reise-Tipp: Reise nach Asturien – Klein aber fein. Die Region ist sehr klein und bei spanischen Touristen sehr beliebt. Hier gibt es die schönsten Strände des Landes.

Südliche Atlantikküste

Von Gibraltar bis Portugal liegt die zu Andalusien gehörende Costa de la Luz (Küste des Lichts). Endlose Sandstrände, frischer Wind und hohe Wellen machen die Küste zu einem lohnenswerten Urlaubsziel.
Reise-Tipp: Ausflug zum Festungsfelsen – Traumhafter Küstenblick. Ein Ausflug zur britischen Enklave Gibraltar lohnt sich. Vom Festungsfelsen aus, hat man eine atemberaubende Aussicht über die Küstenregion und kann den Blick bis nach Afrika genießen.

Wahl der Unterkunft: Auf ECARF-Siegel achten

Bisher gibt es keine Datenbank, die allergikerfreundliche Hotels aufführt. Dazu ist die Anzahl der Graslandschaftallergieauslösenden Stoffe zu groß und komplex. Um ein passendes Hotel zu finden, greifen Sie am besten auf eine normale Datenbank zur Hotelsuche zurück. Rufen Sie anschließend Ihr Wunschhotel an und fragen Sie nach, wie mit entsprechender Allergie umgegangen wird. Ein weiteres Indiz für ein Allergiker-Hotel ist das ECARF-Siegel. Das Siegel wurde 2006 von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung eingeführt und weist unter anderem Hotels aus, die sich auf die speziellen Bedürfnisse von Allergikern eingestellt haben. Wer beispielsweise von einer Lebensmittelallergie betroffen ist und den vielfach angebotenen Buffets der Hotels aus dem Wege gehen möchte, kann sich auch nach einem Ferienhaus umsehen. Zwar müssen Sie dann auch im Urlaub den Kochlöffel selbst in die Hand nehmen, wissen aber was in den zubereiteten Speisen enthalten ist.

Tipps für die Reise

Endlich ist es soweit. Alle Vorkehrungen sind getroffen. Das Hotel und der Flieger sind gebucht. Der Tag der Abreise rückt immer näher. Doch was gehört noch unbedingt ins Gepäck und auf was sollten Sie im Urlaubsort achten? Hier die wichtigsten Tipps:

  • Nehmen Sie genügend Proviant mit. Für den ersten Tag sollten Sie genügend Lebensmittel dabei haben, die frei von Allergieauslösern sind.
  • Informieren Sie sich im Vorfeld über Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants vor Ort, damit Sie wissen, wo Sie bedenkenlos einkaufen und essen können. Verzichten Sie auf kulinarische Experimente!
  • Laktosefreie Produkte sind in größeren Supermärkten erhältlich (dort auch oft in der Abteilung für Babynahrung), achten Sie auf die Bezeichnung: „sin lactosa“.
  • Statt Spezialprodukte: Essen Sie öfter unbedenkliches Obst und Gemüse, Reis und Kartoffeln.
  • Baby mit Allergie an Bord? Spezialnahrung für Babys sollten Sie komplett von zu Hause mitnehmen. Kennzeichnungen im Ausland sind oft ungenügend, ungenau oder sogar falsch.
  • Vorsicht bei Hotelbuffets: Auch wenn das Wunschessen frei vom Allergieauslöser ist. Durch Verunreinigungen können Restallergene aus anderen Gerichten vorhanden sein (Schüsseln und Rechauds stehen dicht beieinander, oft werden Löffel vertauscht).
  • Um böse Überraschungen zu vermeiden: Wichtige Vokabeln lernen. Es gibt vom europäischen Verbraucherzentrum ein Allergiewörterbuch mit fertigen Formulierungen für 130 Lebensmittel in 21 europäischen Amtssprachen. Allergieauslöser wie beispielsweise Milch, Eier, Meeresfrüchte und bestimmte Gewürze können notfalls im Wörterbuch nachgeschlagen werden.
  • Wichtige Medikamente gehören beim Flug ins Handgepäck. Packen Sie besser mehr ein, als tatsächlich benötigt werden. Außerdem gehören Antihistaminika für Allergiker in die Reiseapotheke, auch wenn diese daheim normalerweise nicht benötigt werden.

 

 

Autonome Gemeinschaft Katalonien – Hauptstadt Barcelona Teil 2

 

Interessantes zur Hauptstadt

Barcelona ist die zweitgrößte Stadt Spaniens. In der Europäischen Union nimmt sie Platz elf ein. Etwa 1,7 Millionen Menschen leben im Stadtgebiet, der Ausländeranteil liegt bei etwas über 16%.
Barcelonas Geschichte beginnt vor etwa 2000 Jahren als die iberische Siedlung Barkeno. Es wurden Artefakte aus der Jungsteinzeit und der Kupfersteinzeit gefunden, welche belegen, dass die Region sehr lange besiedelt ist. Im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. war die Region von zwei verschiedenen iberischen Völkern besiedelt, das bezeugen geprägte Münzen beider Siedlungen, die noch heute erhalten sind.
Es gibt verschiedene Legenden zur Gründung Barcelonas. Die meist Verbreitetste ist die Eroberung der Siedlung durch die Dynastie der Barkas. Könnte zumindest namentlich passen. Während der Herrschaft Kaiser Augustus im ersten Jahrhundert sah die Stadt eher wie ein Militärlager aus. Die zwölf Hektar der Stadt wurden von einer etwa 1,5 km langen Mauer umschlossen. Doch schon im zweiten Jahrhundert gewann die Stadt an Größe und bereit knapp 5000 Menschen lebten in ihr. Gewirtschaftet wurde im Weinbau und der Landwirtschaft. Die Bevölkerung war alles andere als arm, das belegen die archäologischen Funde aus dieser Zeit, dennoch gab es in Barcino (damaliger Name) kein Amphitheater oder einen Circus, wie das in anderen Städten der Fall war. Nur ein öffentliches Gebäude existierte, der Tempel, der seinerzeit von Kaiser Augustus geweiht wurde. Gebaut wurde er vermutlich im ersten Jahrhundert und war ziemlich groß, verglichen mit der Größe der Stadt selber. Stolze 35 Meter war er lang und 17,5 Meter breit.
Erst in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts wurde Barcino christlich. Im fünften Jahrhundert ging das Reich an die Westgoten und im achten Jahrhundert an die Mauren. Anfang des neunten Jahrhunderts ging es dann in die spanische Mark über.

Feste und Feierlichkeiten

Natürlich wird auch in Barcelona wie überall in Spanien gerne gefeiert. Feste gibt es das ganze Jahr über. Im Februar ist der Karneval in Barcelona eine Reise wert. Im März gibt es das »Festes de Sant Medir de Gràcia«, ein einwöchiges Spektakel mit einer Prozession von Lasttieren und Reitern auf ihren schönsten Rössern. Im April gibt es die Osterwoche, eine prunkvolle Feierlichkeit. Ebenfalls im April, genauer am 23., gibt es das Sant Jordi, welches einen schönen Brauch beinhaltet. Der Mai bringt die Formel 1 ins Land, und die Tamborinada, ein Fest für Kinder, steigt. Der Juni bringt die mit gleich vier Festen zum Kochen. Im August steigt das Festa Major de Gràcia und im September der katalanische Nationalfeiertag sowie »La Mercè«, ein einwöchiges Fest mit Konzerten, Umzügen und Feuerwerken.

Autonome Gemeinschaft Katalonien – Hauptstadt Barcelona

 

Die Region Katalonien

Zwischen der Mittelmeerküste und den Pyrenäen liegt Katalonien, eines der beliebtesten Reiseziele Spaniens. Gleich drei Küsten bereichern diese Region: die Costa Brava, die Costa Barcelona und die Costa Dorada. Katalonien ist auch reich an interessanten Sehenswürdigkeiten, sodass Sie kaum wissen werden, wo Sie denn nun anfangen sollen. Dank der Tatsache, dass sich diese Region über einige der besten Restaurants der Welt erfreut, kommen auch selbst ernannte Feinschmecker und echte Gourmets nicht zu kurz. Wenn man einmal von den zauberhaften Stränden der Region absieht, ist Katalonien eher eine bergige Region. Die autonome Gemeinschaft teilt sich in vier Provinzen auf: Barcelona, Girona, Lleida sowie Tarragona. Die gesamte Region umfasst über 32.000 km² in denen etwa 7,2 Millionen Menschen leben. Die Amtssprache ist hier katalonisch, spanisch muss paradoxerweise erst wie eine „Fremdsprache“ erlernt werden. Wirtschaftlich ist Katalonien recht gut aufgestellt. Neben Frankreich ist die Region exportstärkster Produzent von Sekt. Aber auch die Textil-, Pharmazie- und Chemieindustrie steht sehr gut im Geschäft. Nicht zu vergessen der Automobilbau von Seat. Die Einnahmequelle „Tourismus“ ist ein weiterer stabiler Faktor. In der gesamten Region gibt es nur etwa 7% Arbeitslosigkeit, eine Traumzahl für spanische Verhältnisse.

Die Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft

Barcelona ist wohl eine der kulturträchtigsten Metropole weltweit. Diese mediterrane und kosmopolitische Stadt, deren lange Vergangenheit bis auf die Römerzeit zurückgeht, verfügt entsprechend über ein reichhaltiges kunsthistorisches Erbe. Unzählige Sehenswürdigkeiten, Bauwerke der verschiedensten Stilrichtungen oder Museen in reichhaltiger Themenvielfalt laden zum Besichtigen ein. Es gibt kaum eine andere Stadt, in der es so viele Bauwerke gibt, die es auf die UNESCO-Kulturerbe-Liste geschafft haben. Die Stilrichtungen reichen von der Römerzeit, der Gotik dem katalanischen Jugendstil bis hin zu den beeindruckenden Bauwerken der Moderne.
In Ihren Ruhepausen lassen Sie die Seele baumeln in einem der gemütlichen Parks und Plätze. Oder verweilen Sie in einem der zahlreichen Straßencafés und lassen Sie das pulsierende Leben der Stadt auf sich wirken.
Die unzähligen Grünanlagen Barcelonas sind in liebevoll gepflegtem Zustand, mit sichtbarer Liebe zum Detail. Diese grünen Oasen und die herrlichen Plätze mit ihren Springbrunnen runden das urbane Stadtbild perfekt ab. Der Park Güell und auch der Park del Laberint sind zudem echte Sehenswürdigkeiten.
Die einzelnen Stadtteile Barcelonas haben jedes für sich ihre eigene Identität – sowie ihren eigenen Charme. Der Stadtteil Eixample besticht ebenso mit seinem großzügigen Boulevart und dem klaren Grundriss wie der Stadtteil Barri Gòtic mit seiner Enge und den verwinkelten Gassen.